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Technische Hochschule Köln

Spaces: Social Learning Environment

Spaces ist eine Lerncommunity, die die Studierenden und Lehrenden in Lern-, Kommunikations- und Organisationsprozessen unterstützt.

Stand: 07.03.2019

Einordnung

Konzeptionelle Verortung

Dieses Beispiel guter Praxis für die strategische Weiterentwicklung von Lehre und Lernen in digitalen Zeiten wird anhand des methodischen Konzepts allgemein der Ebene der Struktur und der Ebene der Strategie und im Speziellen den folgenden Dimensionen zugeordnet:

Rahmendaten

Umsetzungszeitraum

langfristig

Ressourcen

Finanzierung: Fakultätsmittel

Anzahl der Mitarbeiter_innen: 2 sowie studentische Hilfskräfte

Akteur_innen

Projektteam: Blended Learning Team der Köln International School of Design (KISD) der TH Köln

Beschreibung

Kurzbeschreibung

Spaces ist eine soziale Lernumgebung (Social Learning Environment), die Studierenden und Lehrenden der TH Köln eine Struktur für Support & Beratung bietet. Hier können Lern- und Arbeitsergebnisse präsentiert, geteilt und diskutiert werden. Als Lernumgebung stellt Spaces für digital-gestützte Lernprozesse eine Infrastruktur & Ausstattung dar, die Studierende und Lehrende gleichermaßen unterstützt. Der Fokus von Spaces liegt in der Umsetzung von digitalen, kompetenzorientierten Lernformaten. Durch einen studierendenzentrierten und einfachen Aufbau schafft Spaces eine offene, nicht hierarchische Lernumgebung für projektbasierte und forschende Lernszenarien. Spaces unterstützt dadurch im digitalen Raum die Strategie der TH Köln, einen Perspektivwechsel vom Lehren zum Lernen zu vollziehen. Auf Ebene der Kultur fordert es die interne Kommunikation aller Teilnehmenden und führt zur Vernetzung sowie gleichberechtigten Partizipation an der Hochschule.

Handlungsfelder

Offene Lernräume

In Spaces können Studierenden ihre eigenen Lernprozesse eigenständig organisieren und in Lerngruppen zusammenarbeiten. Studierende und Lehrende können gleichberechtigt eigene Lernräume schaffen, um Lernszenarien, Lernprozesse und Lerninhalte selbstständig zu strukturieren, zu organisieren und zu entwickeln.

Netzwerke

Durch die eigenständige Verwaltung von Spaces durch Studierende und Lehrende wird eine Gemeinschaft geschaffen, in der Ideen, Projekt- und Forschungsprozesse sowie Ergebnisse miteinander geteilt und dokumentiert werden können. Studierende können in Arbeitsgruppen mit anderen Studierenden und Lehrenden zusammenarbeiten und sich austauschen. Neben den Hochschulangehörigen der TH Köln können die dort geschaffenen Netzwerke auch für andere geöffnet und weitere Kooperationspartner*innen zu Spaces hinzugefügt werden.

Kommunikation

Die Lernräume in Spaces erweitern die Reflektions- und Unterstützungsmöglichkeiten für Studierende, da sie ihre Lernaktivitäten nicht mehr nur physisch in Projekt- oder Seminarräumen präsentieren, sondern flexibel darstellen können. Dadurch wird der Lernort Hochschule um einen digitalen Raum erweitert, der zeitlich und örtlich unabhängige Kommunikation erlaubt. Studierende, Lehrende und Mitarbeiter*innen können die Plattform im Social Media-Sinne nutzen, um Nachrichten zu schicken, gemeinsam Termine festzulegen, Fragen zu stellen und einander zu unterstützen.

Kollaboration Über Spaces lassen sich Inhalte aus den Lernräumen gezielt teilen - mit Mitgliedern einer Arbeitsgruppe, der Spaces-Community oder der Öffentlichkeit. So entsteht Kommunikation und Kollaboration über Projekte, Fachgebiete und Hochschulgrenzen hinweg. Die dynamische Zusammenarbeit in den Lernräumen wird durch Services, wie ein digitales Archiv aller Abschlussarbeiten, eine Videoplattform mit Vorlesungsaufzeichnungen und eine Online-Bibliographie ergänzt und erweitert. So entsteht kollaborativ eine permeable Wissensbasis, die Forschung, Lehre und Lernen begleitet und unterstützt.

Reflexion Auf den studentischen Profilseiten findet sich neben persönlichen Informationen das sogenannte »Study Journal«. Das ist ein E-Portfolio, in dem die Studierenden ihren Studienverlauf schriftlich dokumentieren und persönliche Studienziele reflektieren. Sie stellen Gegenstand, Verlauf und Ergebnisse aller von ihnen besuchten Veranstaltungen dar, nehmen eine abschließende Reflexion vor und erhalten Feedback. Damit unterstützt das Study Journal die Studierenden bei der Entwicklung eines persönlichen aber auch fachlichen Profils innerhalb der Spaces-Community.

Entwicklungsprozess

Projektstart: 2008

Projektende: offen

Webinformationen

Videos

Einführungsvideo KISD

Links

Website des Beispiels guter Praxis

spaces.kisd.de/public/

Kontakt

kisd.de/.../#contactform

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